Ein Tag bei Fraport


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Ein Tag bei Fraport

Auch im Oktober 2014 fand sich eine exklusive Gruppe von Darmstädter FDP-lern sowie Sympathisanten bereit, den Frankfurter Flughafen zu besichtigen und zu erfahren, warum ein neues Terminal gebaut werden muss, warum die Flieger über Darmstadt immer leiser fliegen können, dass der Fluglärm trotz steigender Passagierzahlen bei besserer Auslastung abnehmen kann, nicht aber die Flugbewegungen. Herr Cornelius von der Fraport AG, dem Betreiber des Flughafens erklärte, wie Wirbelschleppen zustande kommen, die dann bei nahe gelegenen älteren Häusern zu Schäden in der Dachdeckung führen. Er erklärte die Stellung des Flughafens Frankfurt in der Entwicklung und in der Rangfolge der Weltflughäfen. Auch wurde die Bedeutung eines Hubs als Drehkreuz der Passagiere sowie Bedeutung von Umsteigepassagieren als auch des Frachtaufkommens erläutert.

Die Gruppe erfuhr einiges über das Einzugsgebiet und Vernetzung des Flughafens innerhalb Deutschland.

Die daran anschließende Rundfahrt begann mit der Besichtigung der Gepäckförderanlage im neuen Terminalbereich A-Plus mit dem Nachtgepäckspeicher und der neuen Feuerwache neben der neuen Landebahn Nordwest. Eine Inspektion eines A 380, der mit frischer Bestuhlung und frisch verlegtem Teppichboden gerade erst aus Hamburg kam, durfte natürlich nicht fehlen. Im Süden wurde dann der Standort des neuen Terminals 3 erkundet.

Die Rundfahrt endete mit einem kleinen Imbiss im Squaire, dem eindrucksvollen Bauwerk über dem ICE-Fernbahnhof. Hier ist in naher Zukunft eine weitere Besichtigung geplant.


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"Park and Ride" am Ostbahnhof

 

Der Ostbahnhof ist ein kleiner Darmstädter Verkehrsknotenpunkt. Per Bus ist man schnell und im 10-min-Takt in der Innenstadt, per Bahn im Odenwald, Frankfurt oder Pfungstadt.

 

Manch Pendler weiß das auch, umgeht den morgendlichen Darmstädter Verkehrsstress und fährt deswegen von außerhalb zum Ostbahnhof, wo er sein Auto abstellt, um in den ÖPNV umzusteigen............

Doch da erwartet ihn eine pfützenreiche "Park"fläche , die zudem auch noch von wildem Busch- und Baumwuchs eingeengt wird .....und , östlich vom Bahnhof, ein großes Tor, das zum Parken nur am Wochenende  geöffnet ist ....und die Parkstreifen entlang der Erbacher Straße sind schmal und leider nicht unendlich.

 

Ist  d a s  der Anreiz zu Park-and-ride? 

 

Die FDP regt an: Schüttet die Pfützen auf der Parkfläche zu, zieht eine dünne Asphaltschicht auf diese Fläche, stutzt die Sträucher und schafft so Parkraum!

 

Und mit dem Parkplatzbesitzer östlich vom Ostbahnhof kann man doch reden, ob er das Gelände auch an den  Werktagen frei gibt (die Haftung  möge beim Autobesitzer bleiben) .

 

Fazit: So könnten wesentlich mehr  Autos am Ostbahnhof parken, sich die Pendler im Bus - und Bahn erholen.....und auch die Anwohner der Erbacher Str. wären glücklich.....

 

Also: park-and-ride mit ÖPNV !.....und für die, die das"ride" wörtlich nehmen wollen und aufs Fahrrad steigen möchten, könnte heag-mobilo vielleicht in Verbindung mit der Bundesbahn das System "Call a Bike" erweitern und in Zusammenarbeit mit dem Fahrradgeschäft im Ostbahnhof einen Fahrradverleih anbieten, nach dem Motto: "Nur Genießer fahren Fahrrad und sind immer pünktlich da"

 

Diese Schritte müßten doch möglich sein ?!

 

dr. ursula blaum

 

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Fahrradstraßen

 

 

 

Fahrradstraßen: Grüne Mottenkiste statt zukunftsweisende Stadtentwicklung
von Christian Wachter

 

Stellen Sie sich vor, Sie wären gerade etwas knapp bei Kasse, es hätte sich aber Besuch angekündigt, den es zu beeindrucken gilt. Was tun? Man könnte zum Beispiel in den Keller zur Kiste mit Ausrangiertem gehen, dort etwas Zeitloses suchen, das noch einigermaßen neu aussieht, es ein bisschen aufhübschen und wie eine wertvolle Antiquität ins Wohnzimmer stellen, bevor der zu beeindruckende Besuch kommt. Die Grünen in Darmstadt sind in eben dieser Situation: die Stadt hat kein Geld für Schönes oder Nützliches, man muss seiner verwöhnten Klientel aber etwas bieten. Also greift man in die Mottenkiste und zieht die alte Idee heraus, Rad fahren müsste besonders gefördert werden, und das am besten in Abgrenzung und auf Kosten des Autoverkehrs. Da man aber kein Geld hat für Fahrradwege, so dass Fahrrad, Auto und Fußgänger den gleichen Weg sicher benutzen können, kommt man auf die scheinbar geniale Idee, bestehende Wege zu Fahrradstraßen umzuwidmen.

 

 

 

 

 

Geplante Fahrradstraßen

 

Dies hat teils abstrusen Folgen. So funktioniert das Nebeneinander von Fahrrad, Fußgänger und Auto auf dem Schreberweg bisher problemlos. Hier nun Fahrrädern den Vorrang zu geben, bedeutet, dass dieser Weg von Arheilgen zum Bürgerpark für Fußgänger gefährlicher werden wird – wohl kaum im allgemeinen Interesse. Fast schon abenteuerlich muss die Idee bezeichnet werden, die Wilheminenstraße zur Fahrradstraße zu machen. Der Fahrradverkehr wird dadurch an eine Stelle geleitet, ab der er nicht weiter erlaubt ist (siehe Foto). Bestenfalls ist dies ärgerlich für den Radfahrer, da er absteigen und schieben muss, wahrscheinlicher ist jedoch, dass sich der eine oder andere Radfahrer ermutigt fühlt, weiter zu fahren durch die stark frequentierten Einkaufsstraßen der Innenstadt.

 

 

Schilda: Radweg, auf dem Rad fahren verboten ist

 

Nein, so funktioniert Verkehrspolitik und Stadtentwicklung nicht. Überall Konflikte zu sehen und ein Verkehrsmittel gegen das andere auszuspielen, mag zwar in die grüne Ideologie passen, wird den Anforderungen der modernen Stadt jedoch nicht gerecht. Statt Verkehrsmittel künstlich zu separieren und auf Wege zu zwingen, die der Einzelne im Zweifelsfall doch nicht nutzen kann, gilt es Angebote an möglichst vielen Stellen zu schaffen. Bestünde an möglichst vielen (Haupt-)Straßen die Möglichkeit, sich gefahrlos auf einem Radweg neben dem Autoverkehr zu bewegen, wäre dies ein viel größerer Anreiz, das Fahrrad zu benutzen, als Fahrradstraßen in homöopathischen Dosen ohne nennenswerten Nutzen und dafür mit erheblichen Nebenwirkungen.

 

 

 

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Stunden bei FRA, der Drehscheibe der Kontinente, mal ganz anders

Besucher bei FRAPORT

20. Juni 2013: Nicht jeder Tag ist wie der andere...

 

Unter der fach- und sachkundigen Führung von UKM-PK (steht für politische Kommunikation) der Fraport AG, hier in Person von Frank Cornelius, und dem Organisator Martin Beck, wurde der FDP-Kreisverband Darmstadt ermöglicht, eine Vielzahl von Ereignissen und Eindrücken von einem Weltflughafen aufzunehmen.

 

Zuerst gab Herr Cornelius vor 18 interessierten FDP-lern und Gästen einen Einblick in die bisherigen wie auch noch künftigen Bauaktivitäten am Standort FRA.

 

Mit eindrucksvollen Zahlen und Bildern wurden die notwendigen Investitionen begründet und erläutert. Herr Cornelius sprach der FDP im Hessischen Landtag seine Anerkennung aus, sei Sie doch derzeit die einigste Partei, die sich offen zum Flughafen bekennt.

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Besichtigung der Biogasanlage der Bio-Energie-Erzeugung GmbH Griesheim

„Hier handelt es sich im bundesweiten Vergleich um eine kleine Biogasanlage“ erwähnte Herr Lenhardt, der Geschäftsführer der Bio-Energie-Erzeugung GmbH Griesheim. Auf den ersten Blick machen die zwei Fermenter auf Fachfremde dennoch einen stattlichen Eindruck. Immerhin werden in einem der Fermenter über 1500m³ Substrat vergärt, und ein Behälter nimmt die Größe eines Mehrfamilienhauses ein.

 

Bereits Ende 2007 ging das Projekt in Betrieb und produziert seitdem Strom und Wärme auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen. Jährlich erfolgt eine Umsetzung von etwa 5000 Tonnen Maissilage unter Zugabe von Hühnermist in zwei Fermentern zu Biogas mit einem durchschnittlichen Methananteil von 53%. In einem angeschlossenen Blockheizkraftwerk wird aus dem Biogas in einen dafür ausgelegten Gasmotor eine elektrische Nennleistung von 250 KW und eine thermische Leistung von 300KW erzeugt. Der Strom wird in das lokale Netz eingespeist, was sich im Jahr auf eine Gesamtstrommenge von etwa 1890 MWh summiert. Die zusätzlich anfallende Wärme kommt zu einem kleinen Teil der Beheizung der Fermenter zu Gute, die Hauptmenge wird jedoch über ein Wärmenetz den Gebäuden umliegender Höfe bereitgestellt.

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Unsere Stadt kann schöner werden

Unsere Stadt kann schöner werden
So hat Darmstadt einmal ausgesehen...

Ideen zur Stadtentwicklung

 

Betrachtet man verschiedene Städte, insbesondere im Westen Deutschlands. So kann man deutliche Differenzen in ihrer Urbanität und Attraktivität feststellen. Studentenstädte wie Freiburg, Osnabrück oder Münster werden zumeist mit dem Prädikat besonderer Urbanität und Attraktivität belegt. Dies ist sicherlich zum einen ein Ausfluss ihrer historischen Entwicklung und zum anderen das Ergebnis eines bestimmten aktiven Gestaltungswillens. Insbesondere die zwei letztgenannten Städte weisen historische Parallelen zu Darmstadt auf.

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Ortsverband Ost / Kranichstein / Komponistenviertel