Umweltpolitik

Besichtigung der Biogasanlage der Bio-Energie-Erzeugung GmbH Griesheim

„Hier handelt es sich im bundesweiten Vergleich um eine kleine Biogasanlage“ erwähnte Herr Lenhardt, der Geschäftsführer der Bio-Energie-Erzeugung GmbH Griesheim. Auf den ersten Blick machen die zwei Fermenter auf Fachfremde dennoch einen stattlichen Eindruck. Immerhin werden in einem der Fermenter über 1500m³ Substrat vergärt, und ein Behälter nimmt die Größe eines Mehrfamilienhauses ein.

 

Bereits Ende 2007 ging das Projekt in Betrieb und produziert seitdem Strom und Wärme auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen. Jährlich erfolgt eine Umsetzung von etwa 5000 Tonnen Maissilage unter Zugabe von Hühnermist in zwei Fermentern zu Biogas mit einem durchschnittlichen Methananteil von 53%. In einem angeschlossenen Blockheizkraftwerk wird aus dem Biogas in einen dafür ausgelegten Gasmotor eine elektrische Nennleistung von 250 KW und eine thermische Leistung von 300KW erzeugt. Der Strom wird in das lokale Netz eingespeist, was sich im Jahr auf eine Gesamtstrommenge von etwa 1890 MWh summiert. Die zusätzlich anfallende Wärme kommt zu einem kleinen Teil der Beheizung der Fermenter zu Gute, die Hauptmenge wird jedoch über ein Wärmenetz den Gebäuden umliegender Höfe bereitgestellt.

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Das Technische Rathaus, eine Schande für die Stadt

Das Technische Rathaus, eine Schande für die Stadt

Bessungen - Jeder der am Technischen Rathaus vorbei geht oder dort ein Anliegen hat, erlebt ein dejà-vu. Die denkmalgeschützten Gebäude erinnern in ihrem Zustand an die DDR: innen seit Jahren in erbärmlichen Zustand, außen ist der Verputz großflächig abgefallen. Selbst die Baudezernentin Frau Lindscheid ist schon in die Innenstadt, in das ehemalige Büro des Stadtrates Dr. Molter, geflüchtet.Schon in einem Gutachten aus dem Jahre 2006 wird zu einer energetischen Sanierung geraten, da sich die Investitionen bei steigenden Energiekosten in weniger als 30 Jahren amortisieren würden. Da die heutige Stadtregierung unter Führung des Grünen Bürgermeisters Jochen Partsch sich zum Ziel gesetzt hat, eine CO2-neutrale Stadt zu erschaffen, wäre eine Sanierung sicher noch wünschenswerter.

 

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FDP will Öffnung des Frankenstein Trails für Mountainbiker

Franknstein Trail wieder öffnen

Eberstadt - Die FDP setzt sich für die Wiederöffnung des Trails am Frankenstein für Mountainbiker ein. Der Trail eignet sich in besonderer Weise für die Nutzung durch Biker, weil er sowohl am Start als auch am Ziel über eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr verfügt. Außerdem ist die Strecke schon seit langer Zeit bei Bikern bekannt und beliebt.


Die Strecke soll durch entsprechende Sicherungen und Regelungen eine Nutzung ohne Gefährdung Dritter ermöglichen.

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Lebhafte Diskussion beim Themenabend der FDP über neues Waldgesetz

Eberstadt - „Am Runden Tisch der Umweltministerin ist noch viel Detailarbeit zu leisten“ fasste der Vorsitzende der FDP Eberstadt, Andreas May, den Abend über das Thema „Neues Waldgesetz - welche Regeln braucht der Wald“ zusammen.

 

Die FDP hatte zur Podiumsdiskussion in das Haus der Vereine nach Eberstadt eingeladen. Die Podiumsteilnehmer und etwa 60 Gäste diskutierten über den bekannt gewordenen Gesetzentwurf zum neuen Hessischen Waldgesetz und die Ergebnisse des Runden Tisches der Hessischen Umweltministerin Puttrich.

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