Bürger beim Kreisel-Infostand: "Diesen Irrsinn braucht kein Mensch"

Eberstadt - Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger ließen beim Infostand zum Thema Kreisel ihrem Ärger freien Lauf.

Der Eberstädter Ortsverband der FDP veranstaltete einen Infostand im Ortskern zum geplanten Kreisel an der Kreuzung Reuterallee / Heidelberger Landstraße.

Die weitaus größte Zahl der Standbesucher sprach sich klar gegen den Kreisel aus. Am Stand konnten sich die Besucher in eine Unterschriftenliste gegen den Kreisel eintragen, die in Zusammenarbeit mit der Eberstädter SPD am Stand auslag. In einer knappen Stunde wurden 30 Unterschriften gesammelt.

 

Die These der CDU, in Eberstadt seien 90 % der Bürgerschaft für den Kreisel, erwies sich neuerlich als total falsch.

 

Den Eberstädtern soll vielmehr ein unnötiges Prestigeobjekt übergestülpt werden, das nicht gebraucht wird, nicht gewünscht und nicht sinnvoll ist. 

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Flyer: Argumente gegen den Kreisel
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Gründe gegen den Kreisel

  • Der Kreisel ist mit geplanten 850.000,- € viel zu teuer.
  • Es gibt im Eberstädter Ortskern dringendere Probleme, die gelöst werden müssten.
  • Die Investition rechnet sich nicht. Die jährliche Ersparnis durch den Wegfall der Ampelanlage ist gegenüber den Baukosten vernachlässigbar.
  • Die Ampeln können nicht vollständig wegfallen. Für Fußgänger ist zum Queren der Heidelberger Landstraße ist nach wie vor eine Ampel erforderlich.
  • Der Kreisel wertet den Eberstädter Ortskern nicht auf.
  • Es gibt an der Kreuzung Heidelberger-Landstraße / Reuterallee mit der bestehenden Lösung zu keiner Tageszeit ein Verkehrsproblem.
  • Aus der Katharinenstraße kann zukünftig offenbar nur noch nach Rechts abgebogen werden.
  • Alternative Lösungen, wie z.B. eine abknickende Vorfahrt Heidelberger-Landstraße / Reuterallee, sind offenbar nicht ernsthaft geprüft worden.
  • Die geplante Fußgängerampel an der Katharinenstraße bietet zu wenig Rückstauraum.


Die Eberstädter wollen den Kreisel nicht!