FDP: Eberstadt braucht keinen Kreisel. Bürgerbeteiligung bleibt auf der Strecke

"Es liegt kein einleuchtender Grund zum Bau eines Luxuskreisels an der Kreuzung Reuterallee / Heidelberger Landstraße vor.", sagte Andreas May, Vorsitzender des Ortsverbands der FDP in Eberstadt.

Der Kreiselbau nach vorliegender Planung verschlinge mindestens 850.000,- € zur Lösung von Problemen, die nicht existierten.

 

Darüber hinaus zeige die Koalition durch ihr Vorgehen das wahre Gesicht ihrer Auffassung von Bürgerbeteiligung. "Die Eberstädter Bürgerinnen und Bürger bekommen den Kreisel aufgedrückt, ob sie nun wollen oder nicht. Und sie wollen nicht!"

 

Der Verkehrsfluss in diesem Bereich läuft mit der bestehenden Regelung ohne nennenswerte Probleme. Andere Lösungen sind offenbar auch nicht ernsthaft geprüft worden.

 

Für Fußgänger vergrößert der Kreisel die Gefahr, da sie laut Planung nur noch einen ampelgeregelten Übergang nutzten können.  

Die Frage der Öffnung der Katharinenstraße stellt ein massives Problem dar.

(AM)