Kreisel: Katharinenstraße muss Einbahnstraße bleiben

Eberstadt - "Die Katharinenstraße muss eine Einbahnstraße bleiben" nahm der Ortsverbandvorsitzende der FDP, Andreas May, am Sonntag in Eberstadt zum geplanten Kreiselneubau an der Reuterallee Stellung.


Aus Kreisen der Eberstädter CDU war bekannt geworden, dass im Zuge des Kreiselbaus eine Öffnung der Katharinenstraße für beide Fahrtrichtungen in Erwägung gezogen wird.


"Die Belastung der Katharinenstraße mit zweiseitigem Verkehr ist nicht nur unzumutbar für die Anwohner, sondern schlicht unmöglich.", so May weiter. Ein Kreisel dürfe nicht als Einfallstrichter von vermeidbarem Durchgangsverkehr dienen und die Anwohner stärker belasten, als die derzeitige Lösung.

Darüber hinaus stellte May mit Blick auf die städtische Kassenlage, die nur Spielraum für absolut notwendige Ausgaben biete, den Kreiselbau infrage.


"Geht man von Baukosten in der Höhe einer Dreiviertelmillion Euro für den geplanten Kreisel, und Betriebskosten von 5000,- Euro pro Jahr für eine Ampelanlage aus, dann rechnet sich der Kreiselbau frühestens nach 150 Jahren.

Außerdem hält auch ein Kreisel nicht ewig. Nach 30 Jahren dürften umfangreiche Sanierungsmaßnahmen notwendig sein.


Für die Regelung des Straßenbahnverkehrs ist auch bei einer Kreisellösung weiterhin eine Lichtzeichenanlage notwendig.


Wenn die Kreiselmitte begrünt ist, wird auch der regelmäßige Einsatz eines von der Stadt zu finanzierenden Gärtners notwendig sein.", schloss May ab. 

(AM)


Quelle Ampelbetriebskosten: Rat der der Gemeinde UEDEM, Sitzung vom 20.02.2014