Regulierungswut, Verbotswut, Kontrollwut

Die FAZ hat in der vergangenen Woche über den weiteren Ausbau der Verkehrsüberwachung

in Darmstadt berichtet. Zusätzlich zu den beiden in Eberstadt in der Karlsruher- und in der Pfungstädter Staße arbeitenden Blitzern sind an Kreuzungen mit der Rheinstraße, der

Inselstraße, der Pallaswiesenstraße und dem Donnersbergring weitere vier Anlagen aufgestellt worden und weitere fünf Kameras sollen bis Ende Juli installiert werden.

 

Die Anschaffungskosten einer Säule betragen etwa 100 000 Euro und die Stadt erwartet durch die neuen Überwachungskameras eine Zunahme der Verwarnungs- und Bußgelder um 900 000 Euro p.a. Da die Darmstädter Autofahrer aber schnell lernen, haben sich die Darmstädter Verkehrsüberwacher möglicherweise verkalkuliert. Das ist aber gar nicht der Punkt, um den es hier geht.

 

Diese Blitzwut ist nichts anderes als Ausdruck der Grünen Regulierungswut, Verbotswut und Kontrollwut, die sich in Darmstadt und überall dort zeigt, wo die Grünen über Einfluss-

möglichkeiten verfügen. Die Bürger sollen zurechtgebogen werden, bis sie in das Grüne

Weltverbesserungsschema passen. In Darmstadt wird an allen Stellschrauben gedreht,

um den Leuten das Autofahren zu verleiden und sie zu gläubigen Fahrradfahrern zu erziehen.

Wenn man dabei noch einen nennenswerten Betrag abgreifen kann, schlägt man zwei Fliegen

mit einer Klappe.

 

Bruno Winkel