Kita in das Pfarrhaus: "Das nicht zu tun, wäre fast ein Verbrechen"

Das Pfarrhaus soll in eine Kita umgewandelt werden
Pfarrhaus in Eberstadt-Süd

Eberstadt. - "Die Einrichtung einer Kindertagesstätte im leer stehenden Pfarrhaus fördert die Attraktivität des Stadtteils nachhaltig. Die FDP unterstützt das Vorhaben. Der Betreuungsbedarf ist bereits jetzt groß und wird in naher Zukunft durch die Neunutzung des Klinikgeländes als Wohnraum steigen. Auch die Privatwirtschaft braucht Betreuungsplätze. Zu nennen ist hier zum Beispiel die KAO-GmbH mit ihrem neuen Standort in Eberstadt." sagte der Vorsitzende der FDP Eberstadt, Andreas May, am Samstag beim Besuch des Gemeindefestes der evangelischen Kirchengemeinde Eberstadt-Süd.

 

Kirchenvorstandsmitglied Peter Grünig hatte bei einem Rundgang durch das Gemeindezentrum für die Pläne der Gemeinde zur Umwandlung des alten Pfarrhauses in eine Kita geworben. Die Gemeinde möchte das Pfarrhaus baulich aufstocken und modernisieren. Es sollen bis zu 50 Kinder (Ü3) aufgenommen werden können.

Das Gelände eignet sich hervorragend für den Betrieb einer Kindertagesstätte. Ein großer Garten mit natürlicher Abschirmung von der Straße lädt zum Spielen ein. Es besteht eine direkte Verbindung zum Gemeindehaus, was eine Nutzung beider Areale ermöglicht.

 

Das Pfarrhaus muss für die neue Nutzung erweitert und umgestaltet werden. Die Gemeinde möchte hierzu einen Kredit aufnehmen. Entsprechende Verhandlungen mit der Kirchenverwaltung wurden bereits erfolgreich geführt.

 

Die Gemeinde möchte den Betrieb als Trägerin der Einrichtung durchführen.

 

"Qualitativ hochwertiger Kinderbetreuung ist ein Standortvorteil für Eberstadt. Davon profitieren Bürgerinnen und Bürger und die Privatwirtschaft. Das Pfarrhaus bietet die Chance, eine Kita mit relativ geringen Kosten, im Vergleich zu einem Neubau an einem anderen Standort, zu errichten. Außerdem sind freie Flächen in Eberstadt rar. Es wäre fast ein Verbrechen, auf diese Chance zu verzichten."

 

Andreas May

 

Andreas May und Peter Grünig
Andreas May (FDP) und Peter Grünig (Kirchenvorstand)