Ärger am Europaplatz - Stadt und Polizei gefordert

Europaplatz - Razzia
Ärger am Europaplatz

Darmstadt - Am Europaplatz gibt es schon wieder Ärger. Die letzten Baulücken sind geschlossen und hochwertige Geschäftsräume und Wohnungen werden in Kürze bezogen. Doch der Europaplatz verwahrlost zunehmend trotz hoher Investitionen, Reparaturmaßnahmen und bestehender Gefahrenabwehrsatzung der Stadt.

Seit fünf Jahren sind nun der Brunnen und die Beleuchtung des Europaplatzes ausgeschaltet. Alkoholexzesse verursachen wiederholt Ärger und Hinterlassenschaften aller Art beschädigen das Image des einst als Tor zur Stadt beschriebenen und in seiner Gestaltung überregional gelobten Platzes. Der Europaplatz ist DAS Tor zur Wissenschaftsstadt, mit Einrichtungen wie ESOC und TIZ sowie namhaften Unternehmen in unmittelbarer Nähe. Um dieses Tor zur Stadt wieder in den attraktiven Stand wie bei seiner Eröffnung zu bringen, fordert die FDP:

 

  • Konsequente Anwendung der Gefahrenabwehrsatzung auch auf dem Europaplatz
  • Wiedereinschalten der Beleuchtung, ggf. Ersatz der Leuchtmittel durch energiesparende Versionen
  • Wiedereinschalten des in den beiden Vorjahren mit hohem Aufwand reparierten Brunnens.

 

"Der derzeitige Zustand ist weder für die Anwohner noch für die vielen Beschäftigten und das Image der ansässigen Unternehmen haltbar", so Reinhard Hund, stv. Vorsitzender des Ortsverbands Mitte/West der Darmstädter FDP. "Spätestens Anfang Mai, wenn die Wohnungen und Geschäftsräume bezogen werden, müssen die Anlagen wieder eingeschaltet sein und regelmäßige Kontrollen stattfinden".

 

Reinhard Hund