Minjobs - Rot/Grün bedroht studentischen Lebensunterhalt

SPD und GRÜNE bedrohen studentischen Lebensunterhalt

Eberstadt. - Die Grünen wollen die Verdiensthöhe für Minijobs auf monatlich 100 Euro beschränken. Alle Verdienste darüber sollen abgabenpflichtig werden. Ausnahmen sehen die Grünen nur im "Haushaltsnahen Bereich". Die SPD hat ähnliche Pläne.

 

Damit gefährdet Rot/Grün eine unverzichtbare Einkommensquelle für viele Studentinnen und Studenten. 

 

Jobs an der Uni oder Hochschule ("HiWi" - Hilfswissenschaftliche Mitarbeiter) ermöglichen nicht nur einen Nebenverdienst, sondern geben Studierenden auch die Möglichkeit, Zusatzerfahrungen für die Arbeit im angestrebten Beruf zu erlangen.

Gerne wird im Zusammenhang mit der Studienfinanzierung auf die Möglichkeit von Darlehen (mit oder ohne Förderung) hingewiesen. Aber warum soll der Berufsstart mit einer Darlehensschuld belastet werden, wenn die Finanzierung des Studiums auf Basis eigener Initiative möglich ist?

 

Auch Stipendien sind keine Lösung für die breite Studentenschaft, da sie nur an eine relativ kleine Spitzengruppe vergeben werden.

 

SDP und Grüne haben sich klar gegen die Studiengebühren positioniert. Aber im Fall Minijobs bedroht man leichtfertig eine Finanzierungsgrundlage von Studentinnen und Studenten.

 

Andreas May