Soziale Stadt - Knappe Kassen dürfen Stadtviertelrunde nicht gefährden

Soziale Stadt wirkt

Eberstadt - Die FDP setzt sich für den dauerhaften Erhalt der der Stadtviertelrunde in Eberstadt-Süd und Kranichstein ein - auch dann, wenn keine Mittel mehr von Bund oder Land fließen.

 

Die Stadtviertelrunde übernimmt die Rolle einer zentralen Koordinationsinstanz, die als Ansprechpartner und für Belange und der Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil dient und die Arbeit kontinuierlich und zuverlässig leistet.

 

Der Stadtviertelrunde gehören Vertreter von Institutionen, Vereinen, Bewohnergruppen, Sozialen Trägern und Parteien an. Vertreter der Polizei vor Ort nehmen an den Sitzungen teil. Die Runde tagt monatlich öffentlich, Gäste sind willkommen.

 

Die Stadtviertelrunde beteiligt Bürgerinnen und Bürger an der Lebensgestaltung im Stadtteil und stellt für sie ein wirksames Instrument der Einflussnahme dar. Es werden Initiativen entwickelt, geplant und durchgeführt. Die Interessen der Teilnehmergruppen werden vorgetragen und besprochen; falls nötig tritt die Stadtviertelrunde für diese Interessen ein.

 

Durch regelmäßigen und intensiven Kontakt der Teilnehmer werden Probleme frühzeitig erkannt - die Stadtviertelrunde wirkt auch als Frühwarnsystem für Sicherheitsfragen im Stadtteil.

 

Sie beschäftigt sich auch mit Fragen der Integration. Viele Veranstaltungen und Initiativen haben das Kennenlernen und die gute Nachbarschaft der Bewohner im Quartier zum Ziel.

 

Die Stadtviertelrunde stellt ein unverzichtbares Instrument der Prävention, Partizipation, Koordination und Kontinuität im Stadtteil dar. Die FDP setzt sich für den Erhalt ein - notfalls auch ohne Zuschüsse von Bund und Land.

 

Andreas May